Über 37 schnelle Tipps gegen Schreibblockaden

Schreibblockade

Du bereitest deinen Content für das kommende Monat vor, aber dir fällt beim besten Willen kein Anfang für dein LinkedIn-Posting ein? Oder du arbeitest an deiner neuen Landingpage, aber das ständige Umformulieren stresst dich so sehr, dass es gar keine passenden Wörter mehr zu geben scheint?

Das alles kann ein Gefühl von einem Stopp, einer Schreibblockade, auslösen. Es gibt natürlich viele Ausprägungen von Schreibblockaden und damit verbundene Ursachen, aber grundsätzlich versteht man darunter ein psychisches Phänomen, bei dem die Schreibende für einen kürzeren oder längeren Zeitraum nicht in der Lage ist, zu schreiben.

Das klingt auf den ersten Blick vielleicht angsteinflößend oder frustrierend, aber es ist klar, dass beim Schreiben an verschiedenen Stellen Schwierigkeiten auftreten können, denn hinter dem Schreiben steckt ein kreativer mehrstufiger Prozess, also dein Weg von der Idee bis zum fertigen Text.

An verschiedenen Punkten können innere Widerstände in dir entstehen, die dazu führen, dass du nicht ins Schreiben kommst. Das Gute daran ist, dass du dir rechtzeitig Strategien gegen solche Blockaden überlegen kannst, wenn du die Reise des Schreibens und die eventuellen Hindernisse dabei als Teil des Abenteuers akzeptierst.

Sit down with the least expectation of yourself; say, “I am free to write the worst junk in the world.” You have to give yourself the space to write without a destination.

Natalie Goldberg (Writing Down the Bones)

Ich gebe dir hier 37+ schnelle Tipps gegen Schreibblockaden zur Hand. Probiere die Tipps einfach aus, wenn du das Gefühl hast, nicht schreiben zu können. Sammle die besten Tipps in deiner individuellen Rein-ins-Schreiben-Liste. Alleine das Wissen um deine Liste wird dir mehr Sicherheit auf deiner Schreibreise geben.

37+ schnelle Tipps gegen deine Schreibblockade

  1. Schaffe Klarheit in deiner Message – wenn du weißt, was du schreiben willst, geht auch das Wie einfacher.
  2. Suche dir einen Sparring-Partner oder Schreibbuddy, um aus dem einsamen Schreibprozess auszubrechen.
  3. Identifiziere den Grund für deine Blockade – liegt eine Angst zugrunde, wenn ja, welche?
  4. Schreibe einen Shitty First Draft und mache ihn so messy, wie du magst.
  5. Überarbeite nicht, während du die Rohfassung deines Textes schreibst.
  6. Für wen schreibst du und warum? Mit Lesenden vor Augen gewinnst du wieder die Perspektive, warum du überhaupt schreiben möchtest.
  7. Kümmere dich um deine Grundbedürfnisse: genug Schlaf, gutes Essen, Ruhepausen, Muße-Zeit, Inspiration
  8. Leg einfach los: Beginne mit einem Freewriting und denke nicht zu lange nach – manchmal entstehen die goldenen Ideen im Schreiben und nicht davor.
  9. Entwickle eine kreative Routine – schaffe Platz für deine Ideen und dein Schreiben in deinem Leben.
  10. Schreibe eine Inspirationsliste (mit mindestens 10 Punkten) – was macht dich lebendig, aktiv, bei welchen Tätigkeiten hast du gute Ideen – beim Spaziergehen, Schwimmen, Tanzen, im Kaffeehaus, …?
  11. Nimm deine Textideen mit einem Audioaufnahmegerät auf.
  12. Richte dir tägliche Schreibzeiten ein.
  13. Schreibe ohne große Erwartungen, dadurch entsteht Freiheit.
  14. Hör gute Musik und komme in Schwung.
  15. Tanze eine Runde durch deine Räume.
  16. Schaffe dir ein Ritual, das dich auf das Schreiben einstimmt.
  17. Setze dir Ziele für dein Schreiben, zum Beispiel eine bestimmte Wortanzahl oder eine Minutenanzahl pro Tag.
  18. Schenke dir Belohnungen, wenn du deine Schreibziele erreichst.
  19. Telefoniere mit einer Freundin/einem Freund und drücke aus, was dich gerade am Schreiben hindert.
  20. Mache einen Spaziergang und konzentriere dich auf das, was du hörst oder siehst.
  21. Schreibe alle Dinge auf, für die du in deinem Leben dankbar bist.
  22. Schreibe eine Liste mit Dingen, die du statt dem Schreiben machen könntest.
  23. Verändere deinen Schreibort.
  24. Verändere deine Schreibzeit.
  25. Mach kleine Schreibsprints (5 Minuten, 7 Minuten oder 10 Minuten).
  26. Schreibe einen Brief aus der Zukunft an dich selbst und schreibe darüber, wie froh du bist, dass du diesen Text, an dem du gerade sitzt, geschrieben hast. Formuliere dabei so sinnlich und emotional wie möglich.
  27. Schreibe einen Dialog mit deinem inneren Kritiker/Zensor.
  28. Nimm ein entspannendes Bad oder eine Dusche.
  29. Male ein Bild über das Thema deines Textes.
  30. Entferne alle Ablenkungen von deinem Computer – oder schreibe am besten gleich mit der Hand.
  31. Spiele – such dir ein Spielzeug und spiele damit (zum Beispiel: Legosteine, Bausteine, Knetmasse, Trommeln etc.)
  32. Lies ein Buch.
  33. Schreibe in deinem Journal, was dich beschäftigt.
  34. Lies inspirierende Zitate zum Thema Schreiben.
  35. Fluche, was das Zeug hält – lass all deine negativen Emotionen, deinen Frust raus, schimpfe und fluche, schreibe ein Schimpfgedicht.
  36. Wasch dein Geschirr ab – gleichförmige Tätigkeiten sind perfekt dafür, auf neue Gedanken und Ideen zu kommen.
  37. Richte einen Spielbereich in deinem Schreibraum ein – dort muss der Frust draußen bleiben – schreibe eine Schild, damit du weißt: Hier hat nur der Spaß seinen Raum.
  38. Starte in der Mitte oder am Ende deines Textes.

Ja, Schreibblockaden können uns alle treffen und sie sind Teil des kreativen Prozesses. Aber es ist deine Entscheidung, wie du damit umgehst. Probiere verschiedene Dinge aus, und mache dir eine persönliche Liste, die dir dabei hilft, wieder ins Schreiben zu kommen.

Du brauchst Hilfe bei deiner Liste? Dann buche einfach ein kostenloses Strategiemeeting mit mir und wir besprechen, was du gegen deine Schreibblockade machen kannst.

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