Wie viel von dir steckt in deinen Texten?

Wie viel von dir steckt in deinen Texten

USP – Wiedererkennungswert – Personal Brand! – Na, hast bzw. bist du all das von dem? Dieses Zeigen der eigenen Persönlichkeit, die dich als EinzelunternehmerIn ausmacht, ist Fluch und Segen zugleich. Einerseits kannst du zeigen, wie du bist, was du machst, authentisch und ohne lange Wege, aber andererseits musst du für dich entdecken, wie viel du von dir zeigst, wo du Grenzen setzt und was dich in deiner Branche ausmacht.

Daher geht es in diesem Artikel darum, wie viel von dir in deinen Texten steckt, was die Schwierigkeiten dabei sind und was dir dabei hilft, diese zu überwinden.

Versteckst du dich noch in deinen Texten, oder zeigst du dich schon?

Du liest einen Brief von deiner besten Freundin, bei jedem Wort hörst du im Kopf ihre Stimme, weißt, wann sie kichert oder wie sie welches Wort ausspricht. Genau diesen Film im Kopf brauchst du für deine Verkaufstexte. Du willst, dass die Leute gleich dein Bild vor Augen haben, wie du mit ihnen sprichst, so wie du eben bist, denn das ist als EinzelunternehmerIn dein Kapital.

Das Problem daran ist, wie wir im Schreiben sozialisiert sind. Oft wird in der Schule viel Zeit damit verbracht, die mündliche von der schriftlichen Sprache zu differenzieren und eben anders zu schreiben, als man spricht. Das wird dann famos in der akademischen Laufbahn fortgesetzt, wo du dich gut hinter einer Wand an Fachbegriffen versteckst und die Inhalte deiner Texte in einem Haufen passiver Sätze und unpersönlicher Formulierungen erstickst.

Mir geht es auch so. Gerade bei Themen, die etwas mit meinen Studienfächern zu tun haben, schreibe ich einen ersten Entwurf und denke mir danach immer: „Guten Morgen, liebe Abstrakta Liesmichnicht!“ Es braucht dann einige Überarbeitungsschritte, damit der Text gut verdaulich wird. Der Grund dafür: Ich habe lange Zeit dafür trainiert, das „Ich“ aus diesen Texten zu streichen, und mich in einen „arroganten“ akademischen Gestus einzuarbeiten, der nicht sein muss, auch nicht beim wissenschaftlichen Schreiben, dafür gibt es viele gute Beispiele.

Wie zeige ich mehr von mir in meinen Texten?

Schön und gut, du merkst vielleicht, dass du in gewissen Situationen ins Stocken gerätst und auf eine Art schreibst, die sich nicht gut anfühlt, sondern eher fremd. Was kannst du jetzt machen?

  1. Bevor du zu viel über dein Thema nachdenkst, schreibe in einem Freewriting alles dazu auf, was dir einfällt.
  2. Schreibe so schnell, wie du kannst.
  3. Schreibe, wie du sprichst.
  4. Stell dir vor, wie du deine Inhalte einem 12-jährigen Kind beschreibst. Welche Formulierungen und Sätze würdest du verwenden? Was könnte es verstehen?
  5. Schreibe deine Texte für dein früheres Ich – was hättest du gerne gelesen, als du noch nicht an deinem jetzigen Punkt warst.
  6. Nimm dich mit deinem Smartphone auf, während du über die Inhalte deines Textes sprichst. Vergleiche das Audio mit deinem Text und schaue, wo du näher in dein Gesprochenes hineingehen kannst.
  7. Verständlichkeit ist nicht banal. Komplexes verständlich auszudrücken, ist die größte Kunst, also sei verständlich und hole deine LeserInnen dort ab, wo sie gerade stehen.

Und wenn es knirscht?

Wenn du schreibst und dabei mehr von dir zeigst, dann spürst du manchmal dieses Knirschen, dieses Gefühl von „Darf ich das?“ oder „Ist das nicht too much?“. Das ist gut so. Ich bin der festen Überzeugung, dass du diese Grenzen überschreiten musst, also experimentiere und spiele mit der Sprache, schaue, wie es sich anfühlt, in ein Extrem zu gehen. So entdeckst du, was sich für dich gut anfühlt und welchen Spielraum du hast.

Brauchst du Unterstützung dabei?

Du möchtest daran arbeiten, mehr von dir in deinen Texten zu zeigen, und suchst Unterstützung? Das kann ich dir bieten: In meinem Schreibcoaching bekommst du wertvolle Inputs zum Thema Schreiben, auf dich individuell abgestimmte Schreibaufgaben und Feedbacks, die dir dabei helfen, mehr von dir zu zeigen. 💖

Du hast Interesse daran? Daran lass uns doch in einem kostenlosen Strategiegespräch miteinander sprechen!

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