„Was tue ich, wenn niemand meine Texte versteht?“

Was tue ich wenn niemand meine Texte versteht

Voller Stolz präsentierst du deiner Bekannten eine neue Angebots-Landingpage. „Na, na“, du bist schon ganz aufgeregt und willst endlich ein paar anerkennende Worte dafür haben – du hast so viel Zeit darin investiert! Aber statt „Wow, ich bin beeindruckt!“ kommt bloß ein „Hm, ich weiß nicht so recht. Was willst du verkaufen?“ Bäm, das hat gesessen, und du sitzt jetzt auch. Enttäuschung mischt sich mit Frust: „Warum hat sie es bloß nicht verstanden?“

Da diese Form von Feedback oft sehr weh tut, möchte ich dir heute ein paar Tipps geben, wie du danach konstruktiv mit deinem Text umgehen kannst.

1. Für welche Zielgruppe ist dein Text?

Du solltest dir überlegen, für welche Zielgruppe du deinen Text geschrieben hast. Wenn dir mehrere Personen aus dieser Zielgruppe das Feedback geben, dass sie deinen Text nicht verstehen, solltest du mit einem geschärften Blick auf die Zielgruppe noch einmal an dein Textkonzept herangehen.

2. Entspricht dein Text den Erwartungen bzw. sind diese relevant?

Wenn du eine Über-mich-Seite schreibst haben die LeserInnen eine andere Erwartung an deinen Text, als wenn du eine Kurzgeschichte schreibst. Natürlich müssen nicht alle Erwartungen erfüllt werden, aber gerade bei Angeboten oder Websites solltest du wissen, welche Inhalte darauf zu finden sein sollten und wie sie auf die LeserInnen wirken.

3. Wer gibt dir Feedback?

Wenn du deinen besten Freund, der überhaupt keine Ahnung von deinem Thema hat, um ein Feedback zu einem sehr spezifischen Angebot bittest, dann ist er die falsche Ansprechperson.

Im Idealfall hast du mehrere Menschen, die dir ein Feedback geben, sodass du aufgrund der verschiedenen subjektiven Eindrücke eine Entscheidung treffen kannst, was du überarbeiten möchtest und was nicht.

4. Ist die Message in deinem Text (für dich) klar?

Im besten Fall beginnst du das Schreiben deines Textes mit einer klaren Botschaft bzw. Message, die du übermitteln möchtest. Aber gerade dann, wenn du längere Zeit an deinem Text arbeitest, kann sich diese Botschaft in eine andere oder sogar mehrere verwandeln.

Nun liegt es an dir, vorab und nach dem Schreiben abzuklären, was du deinen LeserInnen mit deinem Text mitgeben möchtest. – Entsprechen die Struktur und die Inhalte deines Textes dieser Botschaft? Oder hat sich etwas verschoben und du musst noch einmal nachbessern und nachschärfen?

5. Hast du die richtige Community um dich?

Du schreibst sehr nah an deiner gesprochenen Sprache, bist aber nur von altbackenen Altphilologen umgeben, die ihre deutschen Sätze am lateinischen Duktus orientieren wollen? Dann wirst du hier nicht glücklich werden.

Suche dir eine Community, die so schreibt, wie du es möchtest, die deinen Weg mit allen Höhen und Tiefen mit dir gemeinsam gehen kann.

6. Hol dir professionelles Feedback

Du möchtest deine Texte selbst schreiben, bist alle Fragen im Geiste durchgegangen und fühlst noch immer nicht, warum niemand deine Texte versteht? Dann hol dir professionelles Feedback. Kläre vorher ab, was du wissen möchtest, was du brauchst und ob die von dir gewählte Person der richtige Ansprechpartner dafür ist.

Schreibe einen Text, der für dich relevant ist, und von dem du annimmst, dass er gut gelungen ist. Geh mit offenen Ohren und offenem Herzen in das Feedback. Aber: Du musst nicht alles annehmen, was gesagt wird, höre zu und überlege, wie du das für dich umsetzen kannst und willst.


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