7 Gründe, warum Journaling deine Kreativität nährt

7 Gründe, warum Journaling deine Kreativität nährt

Auf dem Tisch lag dieser zwei Jahre alte abgewetzte Simpsons-Taschenkalender (mit Bart vorne drauf), ich war gerade 16 oder 17. Drinnen waren Konzertkarten, Kinotickets, Songtexte von Rockbands, Erinnerungsfetzen an Erlebnisse oder was Erinnerungen sein hätten können. Es war kein Kalender, es war mein Raum für Erinnerungen, Gedanken, Reflexionen, Bilder, für eine pure Farbexplosion der Kreativität – es war mein erstes Journal und somit meine erste (noch unbewusste) Berührung mit Journaling.

Wenn ich später diesen „Kalender“ durchgeblättert habe, dann war ich selbst überrascht von dieser kreativen Rohheit, den direkten Worten, dem geschriebenen Schreien, aber auch den Pianotönen. Es war eine raue und schöne Zeit, und in dieser liebevollen Erinnerung trage ich auch mein erstes Journal. Daher bin ich auch der festen Überzeugung, dass das Journaling deine Kreativität nährt. Hier findest du heute meine 7 Gründe dafür.

Was ist Journaling?

Jahrelang konnte ich mit dem Begriff „Tagebuchschreiben“ nichts anfangen, das war nicht meine Welt, ich schrieb nicht über „misslungene Küsse“ oder „peinliche Situationen vor dem Schwarm“. Natürlich gab es das, aber es war nicht der Fokus von dem, was ich schreiben wollte und musste. Tagebücher hatten für mich immer etwas zu „Nettes“. Ich setze mich gemütlich am Abend hin und lass den Tag Revue passieren, das entsprach nicht meinem Bild vom bzw. Drang zum Schreiben.

Mit Journaling konnte ich mehr anfangen, verschiedene Impulse aufgreifen, mit dem arbeiten, was da ist. Es ging nicht um das Herunterrattern des Tagesablaufes inklusive lustiger und peinlicher Momente für die Nachwelt. Es ging um die Bewegung hin zu mir: Ich nehme war, ich reflektiere, ich distanziere mich, um etwas besser sehen zu können oder ich stürze mich mitten in eine Veränderung, weil es mein geschützter Spielraum ist.

7 Gründe, warum Journaling deine Kreativität nährt

  1. Komme mit dir selbst in Kontakt:
    Du schreibst aus dir heraus, aus deinem Kern, und du lernst dich (wieder) besser kennen, vor allem wenn du Familie hast, die ständig „Ich“ ruft, viele Rollen inklusive Erwartungen erfüllen musst, dann kannst du hier einfach du sein.
  2. Sammle deine Ideen und Schätze:
    Beim regelmäßigen Journaling sammelst du Ideen, all das, was du in dir und um dich herum finden kannst, einfach sammeln und anschauen.
  3. Was ist jetzt (wirklich):
    Journaling hilft dir dabei, zu erkennen, was wirklich ist. Ja, wir, also du und ich, sind MeisterInnen der Selbsttäuschung, wir sagen „ach, kein Problem“ und im Inneren knirscht und kracht es schon. Journaling bedeutet Ehrlichkeit mit dir selbst.
  4. Geh in die Tiefe:
    Je öfter du schreibst, für dich, mit dir und aus dir heraus, desto besser lernst du dich wieder kennen, deine Bedürfnisse, dein Wesen, ohne all den Firlefanz, der dir von außen aufgesetzt wird.
  5. Prioritäten setzen:
    Du hast viele Ideen, aber beim Schreiben kommst du auch den Tatsachen näher, was jetzt gerade für dich in deinem Leben wichtig ist.
  6. Klarheit ist Queen!
    Durch das Schreiben bekommst du Klarheit, du nimmst all die Geräusche und Störfaktoren von außen weg und hörst wieder auf deine Stimme.
  7. Hinterfrage dich selbst:
    Nicht jede Idee von dir ist Gold, das Journaling hilft dir dabei, „falsche“ Projekte gehen zu lassen.

Eintauchen ins Journaling?

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