Briefe und ihre Bedeutung in deinem Leben

Briefe

Ja, ich bekomme und schreibe noch Briefe. Dabei gibt es natürlich viele verschiedene Formen, manche bekomme/schreibe ich lieber und manche … ach, was soll ich dir sagen! Da Briefe trotz Digitalisierung noch immer nicht ausgestorben sind und sie einen wesentlichen Einfluss auf dein Schreiben haben können, gibt es heute einen persönlichen Input zum Thema Briefe.

Briefe aus der Vergangenheit

Wenn ich in der Fotokiste meiner Großmutter gestöbert habe, fand ich immer eine Vielzahl an Briefen, manche davon in deutscher Kurrentschrift. Gerne ließ ich sie mir vorlesen, während sie mir die Fußsohlen gleichzeitig durchkitzelte. Es waren Schriften aus ihrem Leben, und manche hatten davon große Auswirkungen auf sie, wie ich später von meiner Mutter erfuhr, die mir die Geschichten und Erlebnisse dahinter erzählte.

Vor meiner Firmung haben wir ein Kloster besucht und dort sollten wir uns selbst einen Brief schicken, den wir zehn Jahre später zugeschickt bekamen. Und was soll ich sagen? Ich habe mich Jahre dazwischen geärgert, weil er nicht kam, dabei hatte ich vergessen, dass er ja erst nach zehn Jahren kommen sollte. 🤦
Als der Brief dann endlich da war, habe ich mich sehr darüber gefreut.

Im Jetzt

Kaum bin ich beim Briefkasten flattern mir schon einige Briefchen entgegen, einige davon weniger liebevoll – Rechnungen -, andere dafür umso liebevoller gestaltet. Briefe zu schreiben, bedeutet, Zeit und Gedanken an eine andere Person zu investieren und etwas zu schreiben, das sie erst in ein bis zwei Tagen lesen kann. Das bedeutet in Zeiten von E-Mail auch, dich selbst in Geduld zu üben.

Briefe darfst du aber auch an dich selbst schreiben. In meinem Leben haben mir solche immer dann geholfen, wenn etwas zu schmerzhaft war, um es mit anderen zu teilen, oder ich eine wesentliche Erkenntnis hatte, die ich im Austausch mit mir selbst schriftlich festhielt.

Briefe in die Zukunft

Welche Briefe sollen deine Familie und deine Freunde in der Zukunft von dir finden? Willst du es dem Zufall überlassen oder hast du vor, ihnen bewusst zu schreiben? Ich liebe diese Idee, Briefe jetzt zu schreiben, damit meine Familie sie in der Zukunft finden und lesen kann – ja, die Betonung liegt auf „kann“. Ich will niemanden dazu zwingen, das Geschriebene zu lesen, wenn er oder sie das nicht möchte, aber ich will die Möglichkeit schenken, noch einmal mit in Dialog zu treten.

Und du? Welche Briefe schreibst du am liebsten?

Schreibe mir gerne einen Kommentar, welche Briefe du am liebsten schreibst oder bekommst! 🙂

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