3,5 Kaltakquise-Typen, die mich triggern

Kaltakquise

„Hallo du, schön, dass wir uns auf xyz miteinander vernetzt haben, wollen wir uns nicht besser kennen lernen?“ oder „Hey du, extra für dich habe ich eine Gruppe erstellt, davon kannst du echt profitieren, den Tipp gebe ich aber nur dir, weil wir so gute Freunde sind“ – das kennst du wahrscheinlich von Social Media? Jaaaaaa, let me tell you: Heute wird es cringe, denn ich lasse die Kaltakquise-Boomer aus dem Kasten, und davon gleich meine 3,5 Lieblingstypen.

Wenn du mehr auf Social Media unterwegs bist, dann kennst du sicherlich die hartnäckige Form von Kaltakquise, die einige Unternehmen und Solopreneure hier durchziehen. Oft ist es mir egal und ich ignoriere es einfach, weil es zum Online-Leben dazugehört. Jedoch gibt es 3,5 Kaltakquise-Typen, die mich so richtig triggern, und von denen erzähle ich dir heute.

Was mich an dieser Form der Kaltakquise stört

Kaltakquise gehört bei einigen Branchen (teilweise temporär) einfach zum Arbeitsalltag, das verstehe ich und habe kein Problem damit. Es gibt jedoch „VerkäuferInnen“, die es sehr ungeschickt angehen und dabei auch noch unhöflich, unfreundlich oder offensichtlich manipulativ sind. Ja, das kotzt mich ehrlich gesagt an. So etwas will ich nicht in meinem Postfach-Zuhause haben, dafür habe ich weder Zeit noch Geduld. Und jetzt geht es gleich zu meinen „Lieblings“-Kaltakquise-Typen!

Kaltakquise-Typ 1: Der Stalker

„Lass uns doch etwas besser kennen lernen“ – welches soziale Wesen kann da schon Nein sagen? Du gehst also mit der Person in einen Dialog und nach einiger Zeit merkst du, dass während des Schreibens Fragen gestellt werden, die auf ein Verkaufsgespräch vorbereiten. Ich fühle mich dabei nicht so gut und unterlasse weitere Antworten. Doch der Stalker unter den Kaltakquise-Typen will das nicht verstehen. Es folgen drei weitere Nachrichten, eine Sprachnachricht, noch eine Nachricht. Pause. Drei Wochen später kommt noch eine Sprachnachricht, alle Nachrichten mit ansteigender Dramatik und Angepisstheit. Und da hört sich für mich der Spaß auf, denn: Lästig zu sein und dann auch noch sauer, weil das Gegenüber nicht reagiert – das ist reif für einen Block.

Kaltakquise-Typ 2: Der Business-Pick-up-Artist

Kennst du Pick-up-Artists? Das sind die Typen, die anderen (oft Männern) zeigen wollen, wie sie bei Frauen begehrt werden – damit sind viele Kontroversen verbunden, weil das Frauenbild dahinter oft sehr negativ geprägt ist.

Eine der Techniken, die sie verwenden, ist Push and Pull – zuerst schenken sie ihrem Gegenüber Komplimente und dann eine Erniedrigung, um die andere Person zu verunsichern. Und das gibt es auch bei der Kaltakquise: Nach der ersten Vernetzung kommt eine freundliche Nachricht, aber dann! BÄM – du bekommst eine Nachricht, was du in Bezug auf deine Website, Videos, Posts etc. falsch machst und warum du dringend Hilfe benötigst.

Was soll ich sagen? Ich arbeite prinzipiell nicht mit Menschen zusammen, die Push-and-Pull-Strategien nutzen. Ich arbeite mit Menschen lieber auf Augenhöhe und mit transparenter Kommunikation.

Kaltakquise-Typ 3: Der Facebook-Gruppen-Herrscher

Komm, sag es mir doch! In wie viele Facebook-Gruppen bist du in diesem Jahr schon eingeladen worden? Bei mir sind es zu viele. Mein Problem an der Sache? Facebook-Gruppen können trotz datenschutzrechtlicher Bedenken eine total nette Angelegenheit sein, wenn man sie richtig betreut und im besten Fall einen eigenen Community-Manager hat. Viele der Gruppen, in der ich eingeladen werde, sind die Wüsten der Langeweile, belanglos, schlecht geführt und die Mitglieder bekommen NICHTS, weil sie ja für mehr zahlen sollen.

Ich suche mir meine Facebook-Gruppen lieber selbst aus und hoffe, dass die Business-Gurus bald nicht mehr eine eigene FB-Gruppe empfehlen.

Kaltakquise-Typ 3,5: Mister Undercover

„Eigentlich arbeite ich ja als xyz, aber ich versuche mir nebenbei ein Standbein als abc-Berater aufzubauen, soll ich dir dabei helfen, deinen abc-Auftritt zu optimieren?“ Du klickst auf das Profil der Person, und tatsächlich, es gibt nur 08/15-Inhalt zu xyz und das obwohl er doch ein abc-Geek ist!
Bitte schreibe mir nicht, wie du mir auf abc helfen willst, wenn du mir über ein vollkommen branchenfremdes Profil schreibst.

Mein Kaltakquise-Fazit

Kaltakquise kann ab und zu cool gemacht sein, in den meisten Fällen ist sie für mich aber ein Abtörner und ein No-Go, gerade diese 3,5 Typen werden von mir nichts mehr hören, weil sie manipulativ und intransparent, und auch mit falschen Versprechungen locken.

Ich schätze meine Möglichkeiten durch Suchmaschinenoptimierung und ständige Verbesserung meiner Website, denn so finden meine LieblingskundInnen den Weg zu mir, ohne dass ich sie beim Kaffeetrinken sekkieren muss. 🙂

Wie stehst du zum Thema Kaltakquise?

Schreib mir gerne in die Kommentare, wie du das Thema Kaltakquise siehst: Wie gehst du damit um? Betreibst du selbst Kaltakquise? Wenn ja, welche Vorgangsweise empfiehlst du für andere?

2 Kommentare

  1. Ganz ehrlich: Wenn mir jemand offensichtlich vorgefertigte Nachrichten schickt und mich dann auch noch zuspamt wenn ich nicht reagiere, bin ich mittlerweile ganz schnell im Löschen und Blockieren. Dafür ist mir die Zeit nun echt zu schade!

    1. Liebe Anja,

      das stimmt! Ich finde das Selbstbewusstsein dieser Leute spannend, wenn sie sich dann ignoriert fühlen. Löschen und blockieren ist auch für mich die „einzige“ Lösung, um meine Ressourcen zu schonen.

      Vielen Dank für deinen Kommentar! 💖

      Liebe Grüße
      Daniela

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