Mein Motto für 2022: Spielerisch leicht

Daniela Linguistsway Pokorny

Hach, ich sage es dir – dieser Blogartikel ist für mich eine Achterbahn. Am Anfang hat sich das Thema „Motto für 2022“ total stimmig angefühlt, aber je mehr ich dazu geschrieben habe, desto stärker und intensiver wurden die Zweifel, die in mir auftauchten. Und jetzt sitze ich da und schreibe ein komplett neue Version.

Und nein, das Problem ist nicht das Motto an sich, denn das war mir intuitiv schon am Ende von 2021 bewusst, das Problem ist für mich die Frage, wen es denn interessieren sollte.

Warum ich mich das genau jetzt frage? Ich bin ein bisschen social-media-müde – an jeder Ecke schreit dir jemand seine persönlichen Lebensgeschichten entgegen oder fragt dich, ob du das nicht auch kennst … Was gestern noch der Jahresrückblick war, ist heute schon das Motto und morgen die Planung, damit du übermorgen schon ein ganzes Coaching-Paket kaufen kannst.

Daher jetzt meine Frage an mich: Will ich noch ein Motto auf diesen Haufen werfen, einen Blogartikel schreiben, den wahrscheinlich kaum jemand lesen wird? Ich bin mir noch unsicher. Du kannst mich bei meiner Entscheidungsfindung begleiten.

Von Klarheit zu Spielerisch leicht

Auch im letzten Jahr hatte ich ein Wort des Jahres, es war „Klarheit“ – und ich muss schon sagen, dass es mir einen guten Dienst erwiesen hat, weil mir dadurch gut bewusst wurde, wie wichtig mehr Klarheit für meine Entscheidungen, sei es beruflich oder privat, ist. Ohne sie gibt es nur ein Herumtümpeln, Stochern und Warten. Das wollte ich nicht mehr.

Bis Ende November hat sich alles noch gut angefühlt, aber ab Dezember war da ein Ziepen und Scheuern. Plötzlich hatte ich das Gefühl, dass alles kompliziert war. Obwohl es einfache und leichte Wege geben würde, habe ich mich dabei erwischt, dass ich sinnlos die komplizierten Wege gegangen bin. Daher stand spätestens zu Weihnachten mein Motto für 2022 fest: „Spielerisch leicht“.

Warum soll es spielerisch und leicht werden?

Im Dezember 2021 habe ich für mich erkannt, dass sich Routinen und Glaubenssätze in mein Leben eingeschlichen haben, die meinen Alltag und mein Business unnötig kompliziert gemacht haben. Ich habe festgestellt, dass ich meine Pippis gar nicht so früh in den Kindergarten bringen muss, wie ich es bisher gemacht habe, habe hinterfragt, warum ich den Tischgriller in die hinterste Ecke verbanne, wo es ewig dauert, bis ich ihn hervorkrame, obwohl ich so gerne grille. Und ich habe mich gefragt, warum ich zu Zeiten arbeite, die mir eigentlich nicht zuträglich sind, obwohl ich es anders machen könnte. Das alles waren kleine Punkte, die mich zu der Frage gebracht haben, warum ich mir diese Dinge kompliziert und schwer mache, wenn es doch auch leicht geht, ohne Einbußen, ohne Hindernisse.

Spielerisch leicht – für mich und mein Business

Für mich selbst bedeutet es jetzt, dass ich meine Routinen darauf abklopfe, was ich erleichtern kann, sowohl für mein Privatleben als auch für mein Business:

Spielerisch leicht – kann man das messen?

Was unterscheidet dieses Motto jetzt von einem Neujahrsvorsatz, der spätestens Ende Jänner wieder in Vergessenheit geraten ist? Ich versuche meinen Zugang messbar zu machen. Daher habe ich für mich zwei Ziele definiert, die mir dabei helfen sollen:

Jeden Tag eine kleine spielerische kreative Auszeit (ca. 10 Minuten)

Neben dem Schreiben für das Berufliche will ich jetzt auch wieder schreiben und malen, um so zurück an die Basis zu kommen, an die Teile, die mich stärken und mir Energie geben, denn sie sind das Fundament, meine Quelle. 10 Minuten sind nicht so viel, aber es hilft mir auch an stressigen Tagen dabei, mit mir selbst in Kontakt zu bleiben.

Die Frage: „Geht es leichter?“

Es ist an der Zeit, gnadenlos zu hinterfragen, ob es denn nicht leichter ginge. Ich will nicht mehr so viel Komplexität, die teils gar nicht notwendig wäre, sondern einen spielerisch leichten Zugang für das haben, was mir wichtig ist.

Mein Leben soll sich wieder wie das Schwimmen in klaren See anfühlen und nicht wie das Herunterzählen der Bahnen in einem Sportbecken.

Ziele für 2022: Spielerisch und leicht – kreativ

✒️ Schreiben

Für 2022 habe ich mir vorgenommen, wieder mehr Spaß in mein eigenes Schreiben zu bekommen, mehr Spiel und mehr Leichtigkeit, unterschiedliche kreative Ansätze. Ich habe 2021 wirklich sehr viel geschrieben, aber gegen Ende des Jahres habe ich gemerkt, dass diese kreative Power in meinen eigenen Texten zunehmend flöten gegangen ist, ich will wieder mehr davon, für mein Schreiben.

🎤 Singen

Nach der Geburt meiner Kinder habe ich lange Zeit nicht mehr gesungen, und das, obwohl ich weiß, dass es mich und mein Leben leichter und entspannter macht. Natürlich singe ich mit meinen Kindern, aber meine Welt sind klassische Lieder und Arien, davon kann ich einfach nicht weg. Wenn ich klassisch singe, dann fühle ich mich frei, herausgefordert und energiegeladen zugleich. Das ist ein wundervolles Gefühl, also mein Ziel für 2022: Ich will wieder regelmäßig singen, nicht weil ich muss, sondern weil ich will.

🎨 Kreatives Spielen

Und natürlich will ich auch andere Ausdrucksformen ausloten: Malen, Collagen, Buchbinden etc. – Ich weiß nicht, was ich davon wie genau oder lange machen werde, aber 2022 wird wieder ein Experimentieren, Forschen und Probieren! 💖

Woops …

Wie du siehst, habe ich jetzt doch einen kleinen Blogartikel darüber geschrieben,  es musste einfach sein.
Wie sieht es bei dir aus? Hast du ein Wort oder ein Motto für 2022? Dann teile es doch einfach mit mir!😊

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